Patientenleitfaden

Mit diesem Patientenleitfaden möchten wir Sie über den aktuellen Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Thema Bluthochdruck informieren. Sie sollen über die Möglichkeiten zur Erkennung der Erkrankung (Diagnostik) informiert werden und die möglichen Ursachen der Erkrankung kennenlernen.

Wir möchten Sie ausführlich über die Möglichkeiten zur Behandlung des Bluthochdrucks informieren. Wichtig ist, dass Sie kennenlernen, was Sie tun können bzw. was Ihr Arzt zur Behandlung des Bluthochdrucks tun kann. Wir möchten Sie auf Beratungs- und Hilfeangebote hinweisen. Letztendlich gilt es Sie darin zu unterstützen, dass Sie im Gespräch mit Ihrem Arzt die „richtigen“ Fragen stellen können. Wir möchten sie ermutigen, anstehende Behandlungsentscheidungen in Ruhe und nach Beratung mit dem Arzt Ihres Vertrauens zu treffen.

Diese Patientenleitlinie richtet sich an erwachsene Menschen mit der Diagnose oder dem Verdacht auf „Hypertonie“ sowie an deren Angehörige. Sie behandelt diagnostische und therapeutische Verfahren für Erwachsene, die Gegenstand der aktuellen „Leitlinien zur Behandlung der arteriellen Hypertonie 2013“ der Deutschen Hochdruckliga e.V. DHL® Deutsche Gesellschaft für Hypertonie und Prävention, Heidelberg, und der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung e.V., Düsseldorf, sind. Die vorliegende Patientenleitlinie orientiert sich sehr eng an der wissenschaftlichen Leitlinie, gibt diese aber nicht in voller Ausführlichkeit und im Original bzw. im Wortlaut wieder. Sie finden die wissenschaftliche Leitlinie im Internet über den in den Quellenangaben angegebenen Link.

Eine wissenschaftliche Leitlinie ist eine Orientierungs-und Entscheidungshilfe für Ärzte. Sie wird von einer Expertengruppe im Auftrag einer oder mehrerer Fachgesellschaften erstellt. Die „Leitlinien zur Behandlung der arteriellen Hypertonie 2013“ beruhen auf der europäischen Leitlinie der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie und der Europäischen Gesellschaft für Hypertonie.

An der Leitlinie waren viele verschiedene Fachleute beteiligt. Die Handlungsempfehlungen stützen sich auf das beste derzeit verfügbare medizinische Wissen. Dennoch ist eine Leitlinie keine Zwangsvorgabe. Jeder Mensch hat seine eigene Krankengeschichte und eigene Wünsche. In begründeten Fällen muss der Behandelnde sogar von den Empfehlungen einer Leitlinie abweichen. Wenn Sie das Gefühl haben, nicht leitliniengerecht behandelt zu werden, fragen Sie nach dem Grund.

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