Es gibt viel zu tun

Der engagierte Hypertonieforscher Professor Dr. med. Franz Gross gründete 1974 die Deutsche Hochdruckliga, weil viele Menschen an den Spätfolgen eines nicht oder zu spät erkannten Bluthochdrucks starben. In den vergangenen Jahrzehnten führten die Gründer der Hochdruckliga, ihre Mitstreiter und Nachfolger und auch zahlreiche Bluthochdruck-Erkrankte die Arbeit weiter fort. Viele Etappenziele konnte die Liga bereits erreichen. Doch noch immer leben viele Menschen unerkannt mit dieser Krankheit und noch immer sind viele nicht so gut therapiert, dass ihr Risiko für Spätfolgen deutlich sinkt. Es gibt noch viel zu tun.

Meilensteine in der Vereinsgeschichte

2011

Sechs Forschungsstipendien für die Jahr 2011 und 2012 werden vergeben. Die erste Stiftungsprofessur für fünf Jahre zwei Stiftungsprofessuren für Hypertensiologie an der Charité Berlin und dem Universitätsklinikum Münster. Die Franz-Gross-Medaille wird erstmals an Prof. Dr. med. Dieter Klaus verliehen.

2010

Die Mitgliederversammlung beschließt für die Deutsche Hochdruckliga e.V. DHL® den Namenszusatz „Deutsche Gesellschaft für Hypertonie und Prävention“.

2009

Das Forum junge Hypertensiologie zur Förderung junger Ärzte und Wissenschaftler wird gegründet. Erstmals findet die Hypertension Summer School der Deutschen Hochdruckliga statt. Zum ersten Mal wird der Promotionspreis an junge Wissenschaftler für eine herausragende Dissertation verliehen.

2008

Der internationale Kongress Hypertension Berlin 2008 wird von 8.500 Ärzten und Wissenschaftlern aus 100 Ländern besucht und ist damit der bisher größte internationale Kongress für Hypertonie. Veranstaltet wird der Kongress von der Deutschen Hochdruckliga gemeinsam mit der Europäischen Gesellschaft für Hypertonie und der Internationalen Gesellschaft für Hypertonie.

2007

Die Deutsche Hypertonie Akademie wird gegründet. Die Deutsche Hochdruckliga schreibt als erste medizinische Fachgesellschaft zwei Stiftungsprofessuren aus. Vergabe von fünf Forschungsstipendien von 2007 bis 2009.

2006

Eine Zusatzqualifikation für nichtärztliches Fachpersonal wird geschaffen: Hypertonieassistentin DHL® / Hypertonieassistent DHL®. Erstmals wird der Förderpreis für Sport und nichtmedikamentöse Therapie verliehen.

2005

Die von der Deutschen Hochdruckliga geschaffene Bezeichnung Hypertensiologin DHL® / Hypertensiologe DHL® wird von der Bundesärztekammer als Tätigkeitsschwerpunkt von Ärzten anerkannt. Zum ersten Mal werden fünf Stipendien vergeben für Nachwuchswissenschaftler. Die Deutsche Hochdruckliga verabschiedet neue Leitlinien auf der Grundlage der europäischen Empfehlungen zur Diagnostik und Therapie der Hypertonie. Ausschreibung von fünf Forschungsstipendien für zwei Jahre (2005 bis 2007). Am 14. Mai 2005 fand, initiiert von der World Hypertension League, mit bundesweiten Informationsveranstaltungen für die Bevölkerung der erste Welt Hypertonie Tag statt.

2004

Die Deutsche Hochdruckliga verabschiedet eine neue Satzung und vereint auch weiterhin mehrere Interessensgruppen. Erstmals wird ein Patientenbeirat gewählt. Die Geschäftsstelle der Deutschen Nierenstiftung wird im gleichen Gebäude untergebracht wie die Deutsche Hochdruckliga und die Gesellschaft für Nephrologie.

2003

Die Deutsche Hypertonie Stiftung wird gegründet. Die 18. Auflage der Empfehlungen zur Hochdruckbehandlung erscheint anlässlich des 27. Wissenschaftlichen Kongresses in Bonn. Zeitgleich wird die neue Fassung der Leitlinien für Prävention, Erkennung, Diagnostik und Therapie der arteriellen Hypertonie auf den Webseiten der AWMF veröffentlicht. Die Deutsche Hochdruckliga begründet als Tätigkeitsschwerpunkt für Ärzte die Bezeichnung Hypertensiologin DHL® / Hypertensiologe DHL®.

2002

Erstmals wird das Prüfsiegel der Hochdruckliga für ein Gerät zur Blutdruckmessung am Handgelenk verliehen.

2001

Erstmals werden evidenzbasierte Leitlinien für die Prävention, Erkennung, Diagnostik und Therapie der arteriellen Hypertonie herausgegeben. Zum ersten Mal wird der Dr. Adalbert-Buding-Förderpreis für die Hochdruckforschung verliehen.

2000

Erstmals findet eine bundesweite große Informationskampagne der Hochdruckliga statt: die Hochdrucktage 2000. Die Deutsche Hochdruckliga gründet gemeinsam mit den Nephrologischen Gesellschaften den neuen Dachverband Nieren- und Hochdruckkrankheiten.

1999

Die 1998 bei AWMF online gestellten Leitlinien Hypertonie sind die am häufigsten abgerufenen medizinischen Leitlinien. Erste Anträge von Blutdruckmessgeräten-Herstellern auf Erteilung eines Gütesiegels liegen vor.

1998

Erarbeitung eines Prüfprotokolls für Blutdruckmessgeräte mit dem Ziel, ein Prüfsiegel zu erteilen. Erstellung der Leitlinien für Hypertonie und Publizierung auf den Internetseiten der AWMF.

1997

Aufnahme der Deutschen Hochdruckliga in die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaft (AWMF) und Mitarbeit an der Erstellung der Leitlinien für Diagnostik und Therapie der Hypertonie. Die Hochdruckliga ist erstmals mit eigenen Seiten im Internet vertreten.

1995

Dr. Marianne Koch wird Schirmherrin der Hochdruckliga.

1994

Durch die Initiative der Hochdruckliga wird die 24-Stunden-Blutdruckmessung in die Gebührenordnung aufgenommen, das heißt, ab jetzt bezahlt die Gesetzliche Krankenkasse diese Untersuchung.

1992

Das Herz-Kreislauf-Telefon nimmt am 1. April seine Arbeit auf.

1990

Auf dem 14. Wissenschaftlichen Kongress in Ahrenshop steht die Zusammenführung der Hochdruckliga und die Hypertonie-Arbeitsgemeinschaft der ehemaligen DDR zur Diskussion.

1989

Integration des Nationalen Blutdruckprogramms in die Hochdruckliga. In Dortmund wird die erste Selbsthilfegruppe für Hypertoniekranke gegründet. Erstmals wird der Dieter-Klaus-Förderpreis für die Hochdruckforschung vergeben.

1988

Die Deutsche Hochdruckliga trennt sich vom Hochdruckinstitut, aus diesem entstehen das Institut für Prävention und Gesundheitsforschung (IPG) sowie das Deutsche Institut für Blutdruckforschung e.V. Zum ersten Mal nimmt am Wissenschaftlichen Kongress eine Schwester-Liga teil: die Schweizerische Vereinigung gegen den hohen Blutdruck.

1986

Auf dem 10. Wissenschaftlichen Kongress beschäftigt sich zum ersten Mal ein Satellitensymposium mit der 24-Stunden-Blutdruckmessung.

1985

Gründung des Nationalen Blutdruckprogramms, das von 1985 – 1989 am Deutschen Hochdruck-Institut angesiedelt ist. Die erste Nationale Blutdruckkonferenz findet im Rahmen des 9. Wissenschaftlichen Kongresses in Heidelberg statt. Die erste Ausgabe des Gesundheitsmagazins DRUCKPUNKT erscheint. Erstmals wird der Preis für Medizin-Publizistik vergeben.

1984

Am 26. März stirbt überraschend Professor Dr. med. Franz Gross. Auf dem 8. Wissenschaftlichen Kongress in Dortmund findet zum ersten Mal ein Arzt-Patienten-Seminar statt.

1983

Gründung der World Hypertension League (WHL) als Dachverband der Hochdruckligen. Die Hochdruckliga öffnet sich für Patienten und Laien.

1979

Gründung des Deutschen Instituts zur Bekämpfung des hohen Blutdruckes (DIBHB) als gemeinnützige GmbH der Stiftung Rehabilitation und der Deutschen Hochdruckliga. Erstmals wird der Franz-Gross-Wissenschaftspreis vergeben.

1978

Die erste Ausgabe der Patienten-Broschüre erscheint: Hoher Blutdruck – Antworten auf 10 Fragen.

1976

In Mainz findet der erste Wissenschaftliche Kongress statt. Auf dem Kongress werden die ersten Therapierichtlinien vorgestellt.

1975

Das erste Merkblatt der Hochdruckliga erscheint: Die Empfehlungen zur Basisdiagnostik des Hochdrucks.

1974

Gründung der Deutschen Liga zur Bekämpfung des hohen Blutdruckes auf Initiative von Professor Dr. med. Franz Gross.