Experten der Deutschen Hochdruckliga beantworten Ihre Fragen

Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe zu kürzen. Die Beiträge geben nicht die Meinung der Deutschen Hochdruckliga, der Schriftleitung oder der Redaktion wieder.

Niedriger Cholesterinspiegel gefährlich?

Waltraud R. aus Bremen fragt: Ich habe eine schwere arterielle Hypertonie (Bluthochdruck), eine hypertensive Herzerkrankung und einen zu hohen Cholesterinspiegel. Ich nehme Blutdrucksenker und einen Cholesterinsenker. Mein Blutdruck ist derzeit gut eingestellt und mein Gesamtcholesterin liegt bei Werten zwischen 150 und 180 Milligramm pro Deziliter. Aber vor kurzem habe ich in einem Buch gelesen, dass ein zu niedriger Cholesterinspiegel auch zum Herzinfarkt oder Schlaganfall führen kann. Jetzt bin ich unsicher, ob ich weiterhin den Cholesterinsenker nehmen soll. Was raten Sie mir?

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Selbsthilfegruppen sinnvoll?

Peter K. aus Köln fragt: Ich bin seit einem Jahr in Rente und habe seit mehr als 10 Jahren Bluthochdruck. Ich las in einer Apothekenzeitschrift, dass es Selbsthilfegruppen für Bluthochdruck gibt. Können Sie mir eine Selbsthilfegruppe in meiner Region nennen und ist es ratsam, sich einer Gruppe anzuschließen?

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Was tun bei Belastungshypertonie?

Gerd T. aus Pfaffenhofen fragt: Ich bin 48 Jahre alt und wiege bei einer Körpergröße von 180 Zentimetern knapp 75 Kilo. Vor einem Jahr wurde bei mir eine Belastungshypertonie festgestellt, das heißt, nur unter Belastung ist mein Blutdruck zu hoch. Ich laufe zwei- bis dreimal wöchentlich bei gemäßigtem Tempo rund 40 Minuten, dabei kommt es zu Pulsfrequenzen von 170 Schlägen pro Minute und mehr. Die Ärzte können sich die Belastungshypertonie nicht erklären. Können Sie mir da weiterhelfen?

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Kann mein Blutdruck mit Strom behandelt werden?

Ute G. aus Kassel fragt: Ich bin 72 Jahre alt und habe seit über 20 Jahren Bluthochdruck. Nun habe ich im Fernsehen eine Methode gesehen, bei der Bluthochdruck mit Strom behandelt werden kann. Kommt diese neue Methode für mich in Frage und brauche ich dann weniger Tabletten?
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Misteltee gegen Bluthochdruck?

Rainer M. aus Stetten fragt: Ich habe seit etwa 20 Jahren Bluthochdruck und musste Kalziumantagonisten, ACE-Hemmer und Betablocker nehmen, weil mir nur diese Arzneimittel wirklich geholfen haben. Seit einigen Monaten behandle ich meinen Bluthochdruck mit Misteltee und habe keines der Medikamente mehr nötig. Weshalb wird Misteltee nicht von der Deutschen Hochdruckliga empfohlen?
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Grenze zwischen gesund und krank?

Doris L. aus Greifswald fragt: Ich bin 76 Jahre alt und mein Blutdruck ist leicht erhöht. Bisher habe ich keine verlässliche Auskunft darüber erhalten, ob meine Werte noch gesund oder schon krank sind. Wo liegt die Grenze zwischen gerade noch tolerierbar und zwingend behandlungsbedürftig?
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Richtiges Medikament?

Edgar P. aus Taucha fragt: Ich nehme seit zwei Jahren Medikamente gegen zu hohen Blutdruck. Am Anfang hat mir mein Arzt einen ACE-Hemmer verschrieben, später einen AT1-Antagonisten. Auf beides habe ich mit Reizhusten reagiert. Nun nehme ich Diltiazem, das für Herz-Kreislauf-Patienten mit Bluthochdruck gedacht ist. Da ich keinerlei Probleme mit Herz und Kreislauf habe, frage ich mich, ob das Medikament auf Dauer für mich geeignet ist. Ein Freund nimmt Aliskiren, wäre das was für mich?
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Weniger Nebenwirkungen?

Margot F. aus Wolfratshausen fragt: Ich nehme 1/8 Tablette eines Kalziumantagonisten. Damit liegt mein Blutdruck bei 133 / 72 mm Hg. Aber ich leide sehr unter Nebenwirkungen wie Schmerzen, Kribbeln und Taubheitsgefühlen an den Füßen. Können Sie mir einen Blutdrucksenker nennen, der nicht so viele Nebenwirkungen hat?
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Werte niedrig genug?

Rudi M. aus Winterberg fragt: Heute liegt mein Blutdruck bei 115 / 75 mm Hg, mein Puls bei 65 Schlägen pro Minute. Kann ich damit zufrieden sein oder muss ich noch mehr tun?
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Höhere Werte im Alter?

Monika R. aus Freudenstadt fragt: Ich habe gelesen, dass der obere Blutdruck ab dem 60. Lebensjahr bis 160 mm Hg betragen darf. Das würde sowohl bei mir als auch bei meinem Mann zutreffen. Ist diese Aussage richtig?
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